Buch als ePUB hochladen: Ermittlung Seitenzahl, welche Dateien gehören dazu?

      Buch als ePUB hochladen: Ermittlung Seitenzahl, welche Dateien gehören dazu?

      Hallo,
      als Neuling habe ich drei - vermutlich dumme - Anfängerfragen zum Thema Veröffentlichung.

      Ich würde - aus verschiedenen Erwägungen heraus - gern meine Erzählungen gleich als mit Calibre erstellte ePUB-Dateien hochladen. Dazu:
      1. Das Formular verlangt die Angabe einer Seitenzahl; da E-Books je nach Anzeigegerät unterschiedliche Seitengrößen haben, ist mir unklar, wie ich die Seitenzahl ermittle. Ausgehend von den Normseiten des Ausgangsdokuments? Oder abhängig von der Angabe, die Calibre mir macht, wenn ich die Datei damit anzeige (1/100 etc.), natürlich abzüglich des Vorblatts, Impressums und anderer Elemente, die nicht zur Story zählen?
      2. Genügt es, die ePUB-Datei und das Cover hochzuladen, oder muß die .opf-Datei beiliegen, die Calibre erzeugt?
      3. Reicht es, das Cover mit dem dafür gedachten Dateibrowser des Formulars hochzuladen, oder sollte das eigens noch einmal hochgeladen werden?
      Ich entschuldige mich, falls das Forum irgendwo bereits eine Antwort enthält, die ich nicht gefunden habe - vielen Dank im Voraus für Tipps :)
      Zu 1.: Du kannst Angaben machen wie Du willst, das kontrolliert wohl sowieso niemand. :) Ich rechne immer mit 1.600 Zeichen pro Seite, das entspricht etwa einer Taschenbuch-Seite. Und es kommt einer Normseite sehr nahe, denn die hat ja auch nur theoretisch 1.800 Zeichen, wenn mal jede Zeile vollschreibt.
      Zu 2.: Du kannst nur eine Buchdatei hochladen, und zwar die, welche auf .epub endet. Das Cover muss darin eingebunden sein. Calibre ist nicht unbedingt das beste Werkzeug, wenn es um die Formatierung von epub-Dateien geht. Kontrolliere Dein Buch auf jeden Fall noch mit Sigil (sigil-ebook.com/), damit lässt sich eindeutig der bessere Code erzeugen!
      Zu 3.: Das Cover, das man gesondert hochlädt, wird als Vorschaubild in Onlineshops verwendet. Es hat nichts mit dem Titelbild der eigentlichen Buchdatei zu tun!
      Ah, vielen Dank für die Antwort! :)

      Vielleicht noch eine Rückfrage, die das Cover betrifft. Glücklicherweise habe ich auch Sigil; sollte die Datei noch einmal mit Sigil neu erstellt bzw. wenigstens geöffnet, und wieder gespeichert werden? Ansonsten würde ich Dich so verstehen, daß alles in Ordnung ist, wenn ich die mit Calibre erstellte Datei in Sigil öffne, und das Cover auch enthalten ist bzw. in der Vorschau angezeigt wird (validiert hatte ich die Datei bereits sicherheitshalber mit beiden Programmen).
      Wenn das Buch sowohl in Calibre als auch in Sigil gut aussieht, brauchst Du wahrscheinlich nichts machen. Es hängt ja auch stark davon ab, mit welchem Programm man seinen Text geschrieben hat. Meine erste Veröffentlichung habe ich mit einer normalen Textverarbeitung geschrieben und dann auch über Calibre umgewandelt. Der so erzeugte html-Code war mit vielen leeren, überflüssigen Formatierungen angereichert. Das muss nicht schlimm sein, aber man schaufelt dem Leser unnötigen Datenmüll auf seinen Reader. Mittlerweile schreibe ich in Scrivener, das direkt epub-Dateien exportieren kann. Da sieht der html-Code viel "sauberer" und übersichtlicher aus. Details ändere ich dann in Sigil.

      Schau Dir Dein E-Book einfach auf so vielen Plattformen wie möglich und über unterschiedliche Reader-Software an (PC, Tablet, Smartphone, E-Book-Reader, ...). Es wird vermutlich je nach Software etwas abweichend aussehen, aber es sollten keine Formatierungsfehler auftreten. Dann kannst Du die Datei auch getrost Xinxii anvertrauen, die dann ja auch nochmal dran basteln (wenn man eine ISBN-Numemr von ihnen will). ;)
      Zunächst vielen Dank nochmal für Deine Antworten (und die Geduld) :)

      Aktuell schreibe ich mit OpenOffice und nutze dann Calibre für die Konvertierung & Nachbearbeitung; den überflüssigen Code (ungenutztes PHP) kann man bei Calibre per Mausklick eliminieren (war vielleicht bei früheren Versionen nicht so), was auch reibungslos funktioniert. Weshalb er den Code überhaupt erst erzeugt, ist mir zwar ein Rätsel, aber was soll's. Die Vorschau (die nicht zwangsläufig der Darstellung auf diversen Readern entspricht, ich weiß) sieht zumindest in Calibre und Sigil so aus wie gewünscht, und beide Programme validieren die Dateien als ok. Insofern denke ich, daß erstmal alles in Butter ist.

      Tja, also, Du hast mir sehr geholfen - Thx auch für den Hinweis auf Scrivener, ich werde mir das mal ansehen :)

      Stefan Jacobasch schrieb:

      Wenn das Buch sowohl in Calibre als auch in Sigil gut aussieht, brauchst Du wahrscheinlich nichts machen.


      Hallo Stefan,

      vielen Dank fuer die Informationen bezueglich "Sigil". Als blutiger Anfaenger im Bereich Manuskriptkonvertierung, habe ich deinen Rat angenommen und mich an Sigil versucht. Es klappte auf Anhieb und ich war sehr zufrieden. Wie du finde ich auch, dass Sigil bei weitem besser in der Anwendung ist als Calibri. Damit hatte ich angefangen, aber sehr schnell wieder aufgehoert.

      Viele Gruesse,
      Daniel