Was sollen Facebook und Twitter bringen ?

      Was sollen Facebook und Twitter bringen ?

      Ich habe nichts gegen social media, aber immer wenn es um das Buchmarketing geht werden diese beiden genannt. Ich aber finde, dass sie nichts bringen. Bei Facebook braucht man (im Normalfall) schon ein gehörige Anzahl von "Freunden" um eine Botschaft unters Volk zu bringen. Facebook Postings nerven mich persönlich aber eher als dass sie mich beglücken. Ich habe nur rund 100 Kontakte und da rauschen jeden Tag die Postings nur noch so durch. Eine Facebookgruppe ist da noch erträglich, da sich dort nur Leute anmelden die wirklich ein Interesse am Buch oder am Autor haben.

      Besser finde ich da Blogs, da man sie wesentlich mehr gestalten kann und die Datenkrake Facebook nichts zu melden hat - das ist einfach viel persönlicher.

      Twitter ist auch so ein Sache: Erstens benötigt man sehr viele Follower und zweitens finde ich persönlich diese Kurztelegramme mit # usw. eher nervig, aber vielleicht finden es ja die Leser toll?

      Summa Summarum setze ich lieber auf Blogs und Foren. Da kann man sich besser darstellen ist nicht auf kryptische Kurzbotschaften beschränkt, hat keine nervige Werbung und kann wesentlich näher am Leser sein als sonstwie. Aber vielleicht liege ich ja falsch und andere haben ganz tolle Erfahrungen mit diesen beiden social media Plattformen gemacht? Wenn ja würde mich das mal interessieren!
      Ja, Twitter finde ich auch eher nervig. Da ich aber schon Schwierigkeiten habe ständig die Leute auf meiner Facebook-Fanpage zu "bespaßen", hätte ich noch mehr Probleme da täglich was auf einem eigenen Blog zu schreiben. Zudem muss man die Leute da auch erstmal hinlenken. Auf den Social Media Plattformen sind sie ja schon und mit ein bisschen Glück, bekommt man auch mal einen müden "Like". Letztendlich sollte man glaube ich einfach versuchen so (sinnvoll) präsent zu sein wie möglich.
      Bei Twitter sagt mir schon das Konzept nicht zu. "Hallo, Euer Autor sitzt mal wieder auf dem Klo" - na, toll. Facebook erscheint mir zu wenig geeignet, seriöse Inhalte zu vermitteln, denn das erwartet dort einfach niemand. Ich ziehe es vor, sachliche Hintergrundinformationen zu unseren Büchern zu vermitteln für die Leser, die mehr über die zugrunde liegenden Fakten wissen wollen. Dafür erscheint mir ein Blog am besten geeignet. Was meint ihr?
      Twitter eignet sich nur, um Kurzaphorismen zu verbreiten (d.h. als eigenes Genre) oder viele Leute auf einfache, direkte und schneller Weise mit Links zu den eigenen Beiträgen zu versorgen. Dazu muss man natürlich erst einmal eine gewisse Anzahl an Followern haben. Es eignet sich daher, um überhaupt Leute auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen, indem man auf seine Bloginhalte hinweist. Es wird sicherlich nicht reichen, immer nur den Link zu einem Buch zu twittern und so auf einen Buchverkauf zu hoffen. Man kann aber durch Social Media das eigene Netzwerk erweitern, wichtige Kontakte knüpfen und Tipps erhalten. Des weiteren eignet sich auch nicht jedes soziale Netzwerk für jedes Buchgenre und jedes Thema. Man sollte seine Zielgruppe genau kennen und analysieren, wo diese sich bewegt. Wer seinen Leser kennt und ernst nimmt, der kann durch die Möglichkeiten der Social Media zahlreiche Leser zu treuen Fans machen, die begeistert Inhalte teilen und weiterempfehken. Aber auch das geht nicht von heute auf morgen und nur mit genauer Zielgruppenanalyse, Geduld und der richtigen Strategie.
      Ich verwende Twitter, Facebook, Google+, um entweder auf einen Blog zu lenken, in dem ich über das jeweilige Thema (eBook) schreibe. Oder lenke direkt auf die XinXii Plattform. Eine Facebook Firmenseite/Fanseite ermöglicht auch einen schnelleren und grösseren Bekanntheitsgrad. SocialMedia ist eine intensive Fleissarbeit, wie generell das Marketing für ein eBook. Ich behaupte, dass die Erstellung des eBooks vielleicht 10% der eigentlichen Arbeit ausmacht. Der Rest (90%!) ist Marketing!
      Welche Blogplattform bevorzugt ihr denn? Am weitesten verbreitet sind wohl Google und Tumblr, aber bei Google wandern die Blogger gerade in Scharen ab, weil ihnen die neue Zwangsverknüpfung zwischen ihrem privaten Blog und etwa ihrem beruflichen Googlekonto nicht zusagt, der unerwünschte Rückschlüsse auf ihre Identität zulässt. Habt ihr noch andere Empfehlungen?
      Also ich kann Wordpress nur empfehlen - kostenlos, einfach zu editierende Beiträge und viele mögliche wählbare Designs und Themes. Weiterer Vorteil von Wordpress - die Social-Media-Anbindung, jeder Artikel lässt sich bequem direkt per Twitter, Google+ und Facebook verbreiten. Des Weiteren kann ich im Wordpress-Reader bequem anderen Autoren und ihren Blogs oder auch Rezensionsblogs folgen, ihre Beiträge liken und bequem kommentieren, wenn ich eingeloggt bin. Rückschlüsse auf die Identität sind nur zulässig insofern sie das Blogimpressum enthält. Da sollte man sich rechtlich informieren, welche Angaben da hinein gehören. Ansonsten wüsst ich nicht, was gegen Wordpress spricht. Ich finds super :D
      Bei Wordpress und ähnlichen gibt es Social Media PlugIns, über welche man Twitter und FB automatisch mit aktuellen Blogbeiträgen füttern kann. Ich kann das sehr empfehlen, da man ohne Aufwand gleichzeitig drei Plattformen bedienen kann.