Buchcover Gestaltung

      Buchcover Gestaltung

      Im englischen Forum hat PaulKater super Tipps zur Cover-Gestaltung gegeben. Das kann man dem deutschen Forum nicht vorenthalten ;) :
      • Verwende ein hochwertiges Bild und halte dich an das Urhebergesetz. Zahle doch für ein gutes Bild, du erwartest ja auch, dass für dein gutes Buch gezahlt wird.
      • Beachte, dass das Bild und bestenfalls auch der Titel noch erkennbar ist, wenn es für die Anzeige im Shop verkleinert wurde.
      • Übertreibe es nicht mit Farben oder ausgefallenen Fonts.
      • Denk dran, dass das Bild und Cover etwas mit dem Inhalt zu tun hat.
      forum.xinxii.com/index.php/Thr…-covers/?postID=66#post66
      Mehr Tipps und häufige Fehlerquellen findest du im XinXii Style Guide oder zur Gestaltung im Buchmarketing Guide.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Patricia“ ()

      Denk dran, dass das Bild und Cover etwas mit dem Inhalt zu tun hat.


      Interessant, dass unsereins diese Empfehlung gegeben wird, während so mancher Verlag auf den Einband klatscht, was auch immer sich gerade im Lizenzenfundus findet. "Die Reiter des Mars", und auf dem Cover prangt die Oberfläche der Venus!

      @patricia: das schreckliche ist, dass die wichtigen grundregeln für gestaltung GANZ EINFACH sind - es ist nur leider so furchtbar schwer, sie umzusetzen. ich bin oft entsetzt, was für furchtbare, geschmacklose, völlig verhunzte coverbilder hier gezeigt werden. (wenn ich dann allerdings die texte lese - bin ich NOCH entsetzter: die niveaulosigkeit setzt sich natürlich IM text fort, so dass man auch auf dem standpunkt stehen könnte, das auf niedrigem künstlerischen/gestalterischen niveau zusammengestöpselte bild warnt den anspruchsvollen leser vor dem produkt).

      ich bin aber gleichzeitig ganz fest davon überzeugt, dass es hier auch WUNDERBARE texte gibt, die grauenhaft präsentiert werden....und natürlich gibt es auch (durchaus renommierte) verlage, die sich "gestaltung" auf dem niveau des absoluten dilettantismus leisten, was ich wirklich nicht verstehe...
      @romanike: der von dir gezeigte entwurf ist nicht sehr gelungen, aber sicherlich besser als vieles, was hier am heimischen pc fabriziert wird. als autor hätte ich aber sichergestellt, dass ein werk von mir in dieser form nicht erscheint...

      ganz anders die büchergilde gutenberg, bei der ich seit fast 30 jahren kunde bin - regelmäßig prämiert für die gestaltung der bücher AUSSEN UND INNEN! - absolut maßstabsetzend. - immer eine inspiration.

      selber bilde ich mir ein, relativ gute cover zu machen - aber ich male seit 20 jahren sehr, sehr viel, fotografiere, gestalte texte, kenne mich immer besser aus in digitaler bearbeitung etc., habe bei einer zeitung gearbeitet und zeitungssatz für anfänger gelernt...

      durch das viele malen habe ich ein recht trainiertes auge und erkenne ziemlich schnell, wo bei einem entwurf der hase im pfeffer liegt...oben beim "reiter" würde mir sofort einfallen, was ich anders machen würde, damit das ganze klarer und strukturierter wirkt.

      ob mich die sache mit mars und venus stört, kann ich nicht sagen, da ich astronomisch so ungebildet bin, dass ich das "falsche" foto nicht erkannt habe.

      ich werde jedenfalls weiter self-publisher sein und nur bei einem projekt versuchen, es meiner heißgeliebten büchergilde unterzujubeln - natürlich ohne jede realistische chance, als no name dort angenommen zu werden...aber ich tu es, damit ich mir nachher nicht sagen muss "hättest du doch!"

      in diesem sinne: mit kollegialen grüßen
      ojk
      Auch ich habe früher meine Cover mit "Gimp" zusammengeschustert. (Im wörtlichen Sinne) Das habe ich dann natürlich auch an den Kritiken und den Kommentaren gemerkt. Ich gebe zu. Ich bin kein Designer und schreibe lieber, als mich mit Bildgestaltung und Cover zu beschäftigen. Bin dann durch Zufall auf jemanden gestoßen, der das professionell macht. und zwar preisgünstig.
      Normalerweise bezahlt man für ein gutes Buchcover um die 100-150 Euro. Jedenfalls sage ich heute. Ein professionelles Buchcover entscheidet in den ersten Sekunden über Erfolg oder Misserfolg. Ob ein Kunde kauft oder gleich wieder mit verzogenem Gesicht weiter klickt.
      Es geht ja auch um die Bildrechte. Die Lizenzen usw. Wenn das ein Profi macht, hat man diese Probleme auch vom Hals.
      Ich gebe jetzt lieber ein paar Euro aus, als mich tagelang über einen schlechten Cover Entwurf zu ärgern.
      "Normalerweise bezahlt man für ein gutes Buchcover um die 100-150 Euro."

      Boah, das hätte mich gerade 900 Euro gekostet, wo ich einen Zyklus aus sechs Büchern auf einmal veröffentlicht habe. Das müsste man mit Verkäufen erst mal wieder reinholen!

      Romanike schrieb:

      "Normalerweise bezahlt man für ein gutes Buchcover um die 100-150 Euro."

      Boah, das hätte mich gerade 900 Euro gekostet, wo ich einen Zyklus aus sechs Büchern auf einmal veröffentlicht habe. Das müsste man mit Verkäufen erst mal wieder reinholen!


      Ob ein Kunde kauft oder gleich wieder mit verzogenem Gesicht weiter klickt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Matthias“ ()